Porphyrien sind Störungen der Häm-Biosynthese mit einer Vielfalt an klinischen Ausprägungen, die deren Diagnose erschweren bzw. verzögern. Patienten mit Porphyrie haben nicht selten eine jahrelange Odyssee bei Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, eventuell mit zahlreichen frustranen Therapieversuchen einschließlich Operationen hinter sich, bis die Erkrankung schließlich als solche erkannt wird und gezielt behandelt werden kann. Eine erste Verdachtsdiagnose bildet die Grundlage für das labordiagnostische Vorgehen. Insofern ist die Berücksichtigung und Mitteilung klinischer (Symptome und Beschwerdebild) sowie anamnestischer Gegebenheiten essenziell. Das in der Limbach Gruppe angesiedelte „Deutsche Kompetenz-Zentrum für Porphyriediagnostik und Konsultation“ bietet hierzu ein umfassendes Spektrum an labordiagnostischen Leistungen.
Aufgrund der Seltenheit der Erkrankungen und des dadurch bedingten, oftmals geringen Erfahrungshorizonts sehen wir es als unsere Aufgabe, die laborchemischen Befunde ausführlich zu kommentieren und wo erforderlich, Behandlungsempfehlungen zu geben sowie Arzt und Patienten mit Informationsmaterial zusätzlich zu unterstützen.